Goldmakrele (Mahi-Mahi)
Goldmakrele (Mahi-Mahi) – Der farbenprächtige Speisefisch der Tropen
Die Goldmakrele, international besser bekannt als Mahi-Mahi, zählt zu den faszinierendsten Speisefischen der tropischen und subtropischen Meere. Trotz ihres Namens gehört sie nicht zur Familie der Makrelen, sondern bildet mit der Gemeinen Goldmakrele (Coryphaena hippurus) die Familie der Goldmakrelen (Coryphaenidae).
Mit ihrem festen, schneeweißen Fleisch, dem milden Geschmack und ihrer hervorragenden Eignung zum Grillen, Braten oder Dünsten gehört die Goldmakrele zu den beliebtesten Speisefischen in der gehobenen Küche.
Steckbrief – Wissenswertes über die Goldmakrele
Deutscher Name: Goldmakrele
Internationaler Name: Mahi-Mahi / Dolphin Fish
Wissenschaftlicher Name: Coryphaena hippurus
Familie: Goldmakrelen (Coryphaenidae)
Lebensraum: Tropische und subtropische Meere weltweit
Besonderheit: Gehört trotz ihres Namens nicht zu den Makrelen
Lebenserwartung: Bis zu 5 Jahre
Größe: Meist 70–150 cm
Gewicht: Häufig zwischen 5 und 20 kg, vereinzelt über 30 kg
Lebensweise und Vorkommen
Die Goldmakrele lebt in warmen Meeren rund um den Globus und hält sich bevorzugt nahe der Wasseroberfläche auf. Sie ist ein ausgesprochen schneller Schwarm- und Raubfisch und zählt zu den beliebtesten Zielfischen der Hochseeangelei.
Zu ihrer Nahrung gehören:
Fliegende Fische
Sardinen
Makrelen
Kalmare
Krebstiere
Durch ihr schnelles Wachstum erreicht die Goldmakrele bereits nach wenigen Jahren beachtliche Größen.
Geschmack und Eigenschaften
Das Fleisch der Goldmakrele ist besonders fest, saftig und angenehm mild.
Typische Merkmale:
feiner, milder Geschmack
festes, weißes Fleisch
nahezu grätenfrei filetierbar
fettarm
hervorragend zum Grillen geeignet
Durch die feste Struktur zerfällt das Fleisch kaum und eignet sich ideal für unterschiedlichste Zubereitungsarten.
Goldmakrele – Keine echte Makrele
Obwohl der Name etwas anderes vermuten lässt, gehört die Goldmakrele nicht zur Familie der Makrelen (Scombridae).
Sie gehört vielmehr zur eigenständigen Familie der Goldmakrelen (Coryphaenidae) und ist mit Makrelen oder Thunfischen nicht näher verwandt.
Der Name entstand hauptsächlich aufgrund ihres stromlinienförmigen Körpers und ihres schnellen Schwimmverhaltens.
Die besten Alternativen sind:
Schwertfisch – Sehr festes Fleisch, ähnlich gut zum Grillen und Braten. Geschmacklich etwas kräftiger.
Seeteufel – Festes, nahezu grätenfreies Fleisch mit mildem Geschmack. Ideal für Pfanne, Grill oder Spieße.
Heilbutt – Fest, saftig und mild. Besonders gut zum Braten oder Backen.
Bernsteinmakrele (Amberjack) – Fester Fleischkörper und aromatischer Geschmack. In Südeuropa und Japan sehr beliebt.
Gelbschwanzmakrele (Yellowtail/Kingfish) – Festes, leicht buttriges Fleisch. Eignet sich sowohl zum Grillen als auch – in entsprechender Qualität – für Rohverzehr.
Wolfsbarsch – Etwas feiner und zarter, aber ebenfalls gut für mediterrane Gerichte.
Je nach Zubereitung
Grillen: Schwertfisch, Bernsteinmakrele, Gelbschwanz
Pfanne: Heilbutt, Seeteufel, Wolfsbarsch
Ceviche oder Sushi (nur in geeigneter Qualität): Gelbschwanz (Yellowtail)
Verwendung in der Küche
Mahi-Mahi zählt weltweit zu den beliebtesten Edelfischen.
Beliebte Zubereitungsarten:
gegrillt
gebraten
aus dem Ofen
als Fischsteak
auf der Plancha
gedünstet
als Ceviche
auf mediterranen Fischplatten
Besonders beliebt ist die Goldmakrele in:
der karibischen Küche
Hawaii
Südamerika
Mittelamerika
der mediterranen Küche
Nährwerte und Gesundheit
Die Goldmakrele liefert zahlreiche wertvolle Nährstoffe.
Sie enthält unter anderem:
hochwertiges Eiweiß
Omega-3-Fettsäuren
Vitamin B12
Vitamin D
Niacin
Selen
Phosphor
Jod
Durch ihren niedrigen Fettgehalt und den hohen Eiweißanteil eignet sie sich hervorragend für eine bewusste Ernährung.
Fazit
Die Goldmakrele (Coryphaena hippurus), international als Mahi-Mahi bekannt, gehört zu den beliebtesten tropischen Speisefischen der Welt. Ihr festes, weißes Fleisch, der milde Geschmack und ihre Vielseitigkeit machen sie zu einem idealen Fisch für Grill, Pfanne oder Ofen.
Obwohl ihr Name anderes vermuten lässt, gehört sie nicht zu den Makrelen, sondern zur eigenständigen Familie der Goldmakrelen (Coryphaenidae). Wer einen aromatischen, festen und vielseitigen Speisefisch sucht, trifft mit Mahi-Mahi eine ausgezeichnete Wahl.