Buttermakrele
Buttermakrele – Der fettreiche Tiefseefisch mit zartem Fleisch
Die Buttermakrele, wissenschaftlich Lepidocybium flavobrunneum, gehört zu den Schlangenmakrelen und lebt in tropischen sowie subtropischen Meeren weltweit. Trotz ihres Namens ist sie keine echte Makrele, sondern eine eigenständige Fischart, in Deutschland ist sie auch unter dem Handelsnamen Butterfisch bekannt. Aufgrund ihres besonders weichen, saftigen Fleisches wird sie international geschätzt und häufig als hochwertiger Speisefisch angeboten.
Die Buttermakrele erreicht beachtliche Größen und lebt überwiegend in tieferen Wasserschichten. Ihr Fleisch besitzt einen hohen Anteil an natürlichen Wachsestern, die für die charakteristisch butterweiche Konsistenz verantwortlich sind.
Steckbrief – Wissenswertes über die Buttermakrele
Deutscher Name: Buttermakrele - Handelsname Butterfisch
Wissenschaftlicher Name: Lepidocybium flavobrunneum
Familie: Gempylidae (Schlangenmakrelen)
Lebensraum: Tropische und subtropische Meere weltweit
Besonderheit: Hoher Gehalt an natürlichen Wachsestern im Fleisch
Lebenserwartung: Bis zu 15 Jahre
Größe: Meist 100–150 cm, maximal etwa 210 cm
Gewicht: Häufig 20–50 kg, maximal über 70 kg
Lebensweise und Vorkommen
Die Buttermakrele lebt als Einzelgänger im offenen Meer und hält sich meist in Tiefen zwischen 100 und 800 Metern auf. Nachts steigt sie häufig in höhere Wasserschichten auf, um zu jagen.
Zu ihrer Nahrung gehören:
kleinere Fische
Kalmare
Tintenfische
Krebstiere
Sie kommt im Atlantik, Pazifik und Indischen Ozean vor und wird überwiegend mit Langleinen oder Schleppangeln gefangen.
Geschmack und Eigenschaften
Die Buttermakrele besitzt ein besonders zartes und saftiges Fleisch.
Typische Merkmale:
sehr weiche, butterartige Konsistenz
mildes Aroma
helles Fleisch
nahezu grätenfrei
hoher Fettgehalt
Durch die feine Struktur eignet sie sich hervorragend zum Braten, Grillen oder Räuchern.
Buttermakrele – Ein besonderer Speisefisch
Die Buttermakrele wird in vielen Ländern als Delikatesse geschätzt. Allerdings sollte sie nur in moderaten Mengen verzehrt werden. Der hohe Gehalt an Wachsestern (Gempylotoxin) kann bei empfindlichen Personen oder größeren Portionen zu Verdauungsbeschwerden führen. Aus diesem Grund gibt es in einigen Ländern besondere Kennzeichnungspflichten oder Vermarktungsbeschränkungen.
Welche Alternativen findet man häufig an der Fischtheke?
Wer keine Buttermakrele erhält, findet häufig folgende Alternativen:
Wer das zarte, saftige Fleisch der Buttermakrele schätzt, findet besonders in Schwarzem Heilbutt oder Kingklip eine ähnliche Konsistenz.
Verwendung in der Küche
Die Buttermakrele eignet sich hervorragend für zahlreiche Zubereitungsarten.
Beliebte Servierideen:
gegrilltes Filet
gebratenes Steak
Ofengerichte
geräuchert
auf Gemüse
mit Zitronenbutter
asiatisch mariniert
Da sie sehr fettreich ist, benötigt sie meist nur wenig zusätzliches Öl.
Nährwerte und Gesundheit
Die Buttermakrele liefert zahlreiche wertvolle Nährstoffe.
Sie enthält unter anderem:
hochwertiges Eiweiß
Omega-3-Fettsäuren
Vitamin D
Vitamin B12
Selen
Phosphor
Kalium
Wichtig: Aufgrund des hohen Gehalts an natürlichen Wachsestern sollte die Portionsgröße moderat bleiben. Viele Fachleute empfehlen Portionen von etwa 100 bis maximal 200 Gramm pro Mahlzeit.
Nachhaltigkeit
Die Nachhaltigkeit der Buttermakrele hängt vom Fanggebiet und der Fangmethode ab. Beim Kauf empfiehlt es sich, auf die Herkunft sowie auf nachhaltig gefangene Ware und anerkannte Zertifizierungen zu achten. Verantwortungsvolle Fischerei trägt dazu bei, die Bestände langfristig zu erhalten.
Fazit
Die Buttermakrele (Lepidocybium flavobrunneum) überzeugt mit ihrem außergewöhnlich zarten, butterweichen Fleisch und ihrem milden Geschmack. Sie zählt zu den besonderen Speisefischen der internationalen Küche und eignet sich hervorragend zum Grillen, Braten oder Räuchern.
Aufgrund ihres natürlichen Gehalts an Wachsestern sollte sie jedoch bewusst und in moderaten Mengen genossen werden.