St. Petersfisch
St. Petersfisch – Der edle Speisefisch mit dem markanten Augenfleck
Der St. Petersfisch zählt zu den außergewöhnlichsten und edelsten Speisefischen Europas. Mit seinem hochrückigen, nahezu kreisrunden Körper und dem charakteristischen dunklen Fleck auf beiden Körperseiten ist er unverwechselbar. Sein festes, schneeweißes Fleisch besitzt ein feines, leicht süßliches Aroma und wird besonders in der gehobenen Gastronomie geschätzt.
Der wissenschaftlich als Zeus faber bezeichnete Fisch trägt seinen Namen einer alten Legende zufolge deshalb, weil der Apostel Petrus ihn einst gefangen haben soll. Der dunkle Fleck auf seiner Flanke wird dabei oft als Abdruck des Daumens des Heiligen Petrus interpretiert.
Steckbrief – Wissenswertes über den St. Petersfisch
Deutscher Name: St. Petersfisch
Wissenschaftlicher Name: Zeus faber
Familie: Petersfische (Zeidae)
Lebensraum: Nordostatlantik, Mittelmeer, Schwarzes Meer sowie Küstengewässer Afrikas
Besonderheit: Markanter dunkler Augenfleck auf beiden Körperseiten
Lebenserwartung: Bis zu 12 Jahre
Größe: Meist 30–50 cm, maximal etwa 90 cm
Gewicht: Häufig zwischen 1 und 4 kg
Lebensweise und Vorkommen
Der St. Petersfisch lebt bevorzugt in Küstengewässern auf sandigen, schlammigen oder felsigen Böden in Tiefen zwischen etwa 20 und 400 Metern.
Zu seiner Nahrung gehören:
kleine Fische
Tintenfische
Garnelen
Krebse
Er ist ein geduldiger Lauerjäger und nutzt seinen flachen Körper, um sich unauffällig an seine Beute heranzuschleichen.
Geschmack und Eigenschaften
Der St. Petersfisch gilt als echter Premium-Speisefisch.
Typische Merkmale:
feines, leicht süßliches Aroma
festes, schneeweißes Fleisch
saftige Konsistenz
sehr grätenarm im Filet
fettarm und eiweißreich
Sein Geschmack erinnert leicht an Seeteufel oder Seezunge und wird von vielen Feinschmeckern besonders geschätzt.
St. Petersfisch – Eine Delikatesse der Spitzenküche
Durch seine hervorragende Fleischqualität ist der St. Petersfisch ein beliebter Fisch in der gehobenen Gastronomie.
Besonders beliebt ist er:
als Filet gebraten
im Ofen gegart
gedünstet
gegrillt
mit mediterranen Kräutern
in feinen Fischgerichten
mit Butter- oder Weißweinsaucen
Sein festes Fleisch bleibt auch bei schonender Garung besonders saftig.
Welche Alternativen findet man häufig an der Fischtheke?
Wer keinen St. Petersfisch erhält, findet häufig folgende Alternativen:
Wer das feine, feste Fleisch des St. Petersfischs schätzt, findet besonders in Seeteufel oder Seezunge hochwertige Alternativen.
Verwendung in der Küche
Der St. Petersfisch eignet sich hervorragend für zahlreiche Zubereitungsarten.
Beliebte Servierideen:
Filet aus der Pfanne
Ofengerichte
gedünstet mit Gemüse
gegrillt
mediterrane Fischgerichte
Fischragout
mit Zitronenbutter
auf Risotto
Durch sein festes Fleisch zerfällt er beim Garen kaum.
Nährwerte und Gesundheit
Der St. Petersfisch liefert zahlreiche wertvolle Nährstoffe.
Er enthält unter anderem:
hochwertiges Eiweiß
Omega-3-Fettsäuren
Vitamin B12
Vitamin D
Jod
Selen
Phosphor
Durch seinen geringen Fettgehalt eignet er sich hervorragend für eine bewusste und ausgewogene Ernährung.
Nachhaltigkeit
Der St. Petersfisch wird überwiegend wild gefangen. Die Bestände unterscheiden sich je nach Fanggebiet. Beim Kauf empfiehlt es sich, auf die Herkunft sowie auf nachhaltig bewirtschaftete Fischereien und gegebenenfalls Zertifizierungen wie MSC zu achten, sofern verfügbar.
Fazit
Der St. Petersfisch (Zeus faber) gehört zu den edelsten Speisefischen Europas. Sein feines, schneeweißes Fleisch, sein mildes Aroma und seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten machen ihn zu einer Delikatesse für besondere Anlässe.
Ob gebraten, gedünstet oder im Ofen gegart – der St. Petersfisch überzeugt durch seine hervorragende Fleischqualität und seinen eleganten Geschmack.